Will ich ein Geschenk einpacken, kann das schwierig sein: das Papier wirft Falten…der Tesafilm klebt nicht da, wo er soll… das Band rutscht … die Schleife sieht schief aus und hinterher hilft Mama. Alles nichts Besonderes!

Besonders ist es allerdings, wenn jemand ein großes Haus einpackt!Und deshalb staunten die Kinder der 3a und der 3b, als sie vor Kurzem im Kunstunterricht Fotos vom eingepackten Reichstagsgebäude in Berlin sahen!

Wie funktioniert sowas?

Was kostet es und wer bezahlt dafür?

Wer denkt sich das aus?

Und dann wird alles nach nur 15 Tagen wieder ausgepackt?

Fragen über Fragen!

So, wie das Künstlerehepaar Christo und Jeanne-Claude 1995 in Berlin dieses öffentliche Gebäude verhüllten, so wurden dann auch Stühle und Anderes im Klassenraum mit Toilettenpapier eingewickelt – und zum Ende der Stunde wieder ausgewickelt – was für ein Spaß!

 

Von dieser Aktion bleiben tatsächlich nur Bilder, Eindrücke, Erinnerungen und der Respekt davor, dass sich jemand etwas so Außergewöhnliches traut und das Wissen, dass Kunst viel mehr sein kann, als ein Bild an der Wand!