Hinweise zum guten Einstieg in den Ernst des Lebens

Die Kinder freuen sich normalerweise auf die Schule, können es oft gar nicht erwarten, eingeschult zu werden. Dabei sind sie für mehrere Stunden pro Tag weg von zu Hause, hier in der Schule. Sie wollen etwas Neues lernen und unabhängiger werden. Vor allem brauchen sie jetzt:



Das Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit.

Ein enger Kontakt zwischen Elternhaus und.Schule gerade jetzt zum Schulanfang ist besonders wichtig.
Ganz wichtig aber auch unterstützende Rahmenbedingungen:

•    Schaffen Sie als Eltern einen Ausgleich gegenüber der ständigen Reizüberflutung (durch Fernsehen, Computerspiele; Umweltlärm,....) und
•    achten Sie darauf, dass Ihr Kind genügend Bewegung hat,
•    sich richtig ernährt,
•    und viel schläft.

© rebel / PIXELIO /www.pixelio.deSchulanfängern und auch ältere Schulkinder sollten möglichst immer zur gleichen Zeit und nicht zu spät ins Bett gehen (spätestens zwischen 19.30 und 20.00 Uhr). Denn: Gut ausgeschlafen fällt es den Kindern leichter, sich zu konzentrieren und dem Unterricht über den Tag hin zu folgen.

Auch emotional werden die Kinder stark gefordert: Sie wollen sich bewähren und Leistungen erbringen, ohne dass sie ihr Leistungsvermögen bereits richtig einschätzen können. Zugleich werden sie stärker als bisher mit Verpflichtungen und Regelungen, mit Lob, Tadel, Freude und Enttäuschung konfrontiert.

Daher brauchen die Kinder ein hohes Maß an Anerkennung, viel Verständnis und eine Atmosphäre des Vertrauens und der Rücksichtnahme,
nicht nur hier in der Schule im Klassenzimmer, sondern gerade auch zu Hause.


Mit Geduld und Güte können Sie Ihre Kinder stärken, deren Selbstvertrauen und emotionale Stabilität unterstützen, ihnen mögliche (Versagens-) ängste nehmen.