Wer besser lernt, hat‘s in der Schule leichter! Bereits mit kleinen Tricks und Kniffen können Sie die Leistungen Ihrer Kinder fördern - das gilt für wissensdurstige Schlaufüchse, die gern einen Schritt voraus sind, als auch für Schüler, die den Unterrichtsstoff nachholen oder für die nächste Klassenarbeit büffeln wollen.
Ihre Kinder haben Schwierigkeiten beim Vokabelpauken? Versuchen Sie es mal mit diesem Trick: Lassen Sie Ihre Kinder die Vokabel auf einen Post-it schreiben. Kleben Sie dann die Zettel gemeinsam auf die entsprechenden Gegenstände in der Wohnung – mirror auf den Spiegel, desk auf den Schreibtisch. Das sieht lustig aus und Ihre Kinder können die Wörter immer mit ihrer Bedeutung in Zusammenhang bringen. Okay, bei Wörtern wie Lion kann es schwierig werden.
Es bringt nichts, kurz vor einer Arbeit den kompletten Stoff aufzuarbeiten. Erstellen Sie deshalb frühzeitig mit Ihren Kindern einen Lernplan! Schreiben Sie gemeinsam auf, welches Pensum die Kinder in welchen Etappen lernen sollen. Übrigens: Kurz vor der Klassenarbeit sollten Ihre Kinder nichts Neues mehr lernen. Sinnvoller ist es, das bereits Gelernte zu wiederholen!
Haben Ihre Kinder eine Lern-Etappe geschafft, sparen Sie nicht mit Lob. Wichtig: Sprechen Sie dabei am Besten die Details an, auf die sich Ihr Lob bezieht. Ihr Lob wirkt so glaubhafter und ist motivierender! Übrigens: Auch Belohnungen können motivieren. Wie wär’s mit einem gemeinsamen Ausflug?
Richten Sie Ihrem Kind eine gute Lernumgebung ein, indem Sie einen geräumigen, gut beleuchteten Arbeitsplatz schaffen.
Niemand kann gut bei Lärm oder Musik gut lernen. Hilfreich sind hier notfalls Ohrstöpsel. Stören Sie Ihr Kind auch nicht durch ständiges Nachschauen
Sorgen Sie dafür, dass Ihre Kinder etwa alle 45 Minuten eine Pause machen. Fünf Minuten (und am besten viel Frischluft) reichen meistens schon, um den Kopf wieder frei zu bekommen! Es gilt: Je jünger die Kinder, desto kürzer die Lernphasen und desto länger die Pausen. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind genügend trinkt, es gibt wissenschaftliche Untersuchungen, die belegen, dass bei Flüssigkeitsmangel die Gehirnleistung enorm nachlässt. Am besten ist Mineralwasser, Fruchtsaftschorle oder Tee. Als Tee empfiehlt sich besonders Roibosch Tee, da dieser leicht süß und fruchtig schmeckt.
- 7. Lernutensilien in Griffnähe
Vor dem Beginn, alle Lernutensilien bereitlegen und sich eine feste Startzeit vornehmen. Jeder kennt es, dass man sonst das Lernen immer weiter verschiebt.
Man lernt nicht zu jeder Tageszeit gleich gut. Die meisten Menschen sind am Vormittag gut in Form. Am frühen Nachmittag sinkt die Formkurve aber bei den meisten, um am frühen Abend nach oben zu steigen.
Voller Bauch studiert nicht gern, sagt der Volksmund. Und hat völlig Recht. Vor allem fettiges Essen (Pommes & Co.) macht müde. Machen Sie Ihre Kindern mit viel Obst (Bananen) und Kohlenhydraten (Nudeln) auch geistig fit.
- 10. Nicht über den Lehrer schimpfen
Nicht die Autorität von Lehrern untergraben. Wie soll Ihr Kind Respekt vor einem Lehrer haben, wenn Sie schlecht über diesen reden. Wenn es ernsthafte Benachteiligungen Ihres Kindes gibt, sprechen Sie mit dem Lehrer oder dem Schuldirektor.