Hausaufgabentipps

Hausaufgaben sind Hausfriedensbruch?

Mit den richtigen Methoden muss das nicht sein!


So unterstützen Sie Ihr Kind sinnvoll bei den Hausaufgaben:

  • - Fragen Sie Ihr Kind freundlich: "Welche Hausaufgaben hast du?"
  • -"Lies mir bitte die Aufgabenstellung vor."
  • - Fragen Sie Ihr Kind: „Was sollst du tun?”
  • - Lassen Sie sich genau zeigen, wie Ihr Kind die Aufgabe bearbeiten wird.
  • - Stellen Sie sicher, dass Ihr Kind weiß, was es machen soll und wie es die Aufgabe lösen soll.
  • - Loben Sie Ihr Kind für jeden kleinen Schritt, den es richtig erklärt.
  • - Sagen Sie: „Gut jetzt kannst du anfangen!”
  • - Verlassen Sie den Raum – lassen Sie Ihr Kind alleine arbeiten.
  • - Wenn Ihr Kind fertig ist, fragen Sie es, ob es alles erledigt und kontrolliert hat.
  • - Kontrollieren Sie dann erst die Aufgaben.
  • - Loben Sie Ihr Kind für alle richtigen Aufgaben und freuen Sie sich über Alles, was es gut gemacht hat.
  • - Schenken Sie dem Trödeln keine Aufmerksamkeit!
  • - Loben oder belohnen Sie zügiges und selbstständiges Arbeiten!
  • - Bestehen Sie auf der Kontrolle durch das Kind, bevor Sie die Aufgabe prüfen.

 

Lerntipps

Wer besser lernt, hat‘s in der Schule leichter! Bereits mit kleinen Tricks und Kniffen können Sie die Leistungen Ihrer Kinder fördern - das gilt für wissensdurstige Schlaufüchse, die gern einen Schritt voraus sind, als auch für Schüler, die den Unterrichtsstoff nachholen oder für die nächste Klassenarbeit büffeln wollen.

 

  • 1. Clever kleben

Ihre Kinder haben Schwierigkeiten beim Vokabelpauken? Versuchen Sie es mal mit diesem Trick: Lassen Sie Ihre Kinder die Vokabel auf einen Post-it schreiben. Kleben Sie dann die Zettel gemeinsam auf die entsprechenden Gegenstände in der Wohnung – mirror auf den Spiegel, desk auf den Schreibtisch. Das sieht lustig aus und Ihre Kinder können die Wörter immer mit ihrer Bedeutung in Zusammenhang bringen. Okay, bei Wörtern wie Lion kann es schwierig werden.

  • 2. Lernplan erstellen

Es bringt nichts, kurz vor einer Arbeit den kompletten Stoff aufzuarbeiten. Erstellen Sie deshalb frühzeitig mit Ihren Kindern einen Lernplan! Schreiben Sie gemeinsam auf, welches Pensum die Kinder in welchen Etappen lernen sollen. Übrigens: Kurz vor der Klassenarbeit sollten Ihre Kinder nichts Neues mehr lernen. Sinnvoller ist es, das bereits Gelernte zu wiederholen!

  • 3. Richtig loben

Haben Ihre Kinder eine Lern-Etappe geschafft, sparen Sie nicht mit Lob. Wichtig: Sprechen Sie dabei am Besten die Details an, auf die sich Ihr Lob bezieht. Ihr Lob wirkt so glaubhafter und ist motivierender! Übrigens: Auch Belohnungen können motivieren. Wie wär’s mit einem gemeinsamen Ausflug?

  • 4. optimale Lernumgebung

Richten Sie Ihrem Kind eine gute Lernumgebung ein, indem Sie einen geräumigen, gut beleuchteten Arbeitsplatz schaffen.

  • 5. Für Ruhe sorgen!

Niemand kann gut bei Lärm oder Musik gut lernen. Hilfreich sind hier notfalls Ohrstöpsel. Stören Sie Ihr Kind auch nicht durch ständiges Nachschauen

  • 6. Mach mal Pause

Sorgen Sie dafür, dass Ihre Kinder etwa alle 45 Minuten eine Pause machen. Fünf Minuten (und am besten viel Frischluft) reichen meistens schon, um den Kopf wieder frei zu bekommen! Es gilt: Je jünger die Kinder, desto kürzer die Lernphasen und desto länger die Pausen. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind genügend trinkt, es gibt wissenschaftliche Untersuchungen, die belegen, dass bei Flüssigkeitsmangel die Gehirnleistung enorm nachlässt. Am besten ist Mineralwasser, Fruchtsaftschorle oder Tee. Als Tee empfiehlt sich besonders Roibosch Tee, da dieser leicht süß und fruchtig schmeckt.

  • 7. Lernutensilien in Griffnähe

Vor dem Beginn, alle Lernutensilien bereitlegen und sich eine feste Startzeit vornehmen. Jeder kennt es, dass man sonst das Lernen immer weiter verschiebt.

  • 8. Biouhr beachten

Man lernt nicht zu jeder Tageszeit gleich gut. Die meisten Menschen sind am Vormittag gut in Form. Am frühen Nachmittag sinkt die Formkurve aber bei den meisten, um am frühen Abend nach oben zu steigen.

  • 9. Schlau essen

Voller Bauch studiert nicht gern, sagt der Volksmund. Und hat völlig Recht. Vor allem fettiges Essen (Pommes & Co.) macht müde. Machen Sie Ihre Kindern mit viel Obst (Bananen) und Kohlenhydraten (Nudeln) auch geistig fit.

  • 10. Nicht über den Lehrer schimpfen

Nicht die Autorität von Lehrern untergraben. Wie soll Ihr Kind Respekt vor einem Lehrer haben, wenn Sie schlecht über diesen reden. Wenn es ernsthafte Benachteiligungen Ihres Kindes gibt, sprechen Sie mit dem Lehrer oder dem Schuldirektor.