Selbstbehauptung

Selbstbehauptungs AG für Mädchen

 

Selbstbehauptungs AG für Mädchen

 

An unserer Schule findet für die Mädchen der 4.Schuljahre seit 7 Jahren eine Selbstbehauptungs AG statt. Hier lernen wir unter anderem, uns selbstbewusst zu zeigen, laut und deutlich NEIN zu sagen, aufrecht zu gehen (Hände nicht in Jacken  oder Hosentaschen verstecken) sowie gute und schlechte Geheimnisse zu unterscheiden.

 

Wenn man von Fremden angesprochen wird, sollte man nicht Hilfe sondern FEUER rufen. Sind Menschen in der Nähe, die einem helfen sollen, muss man sie sehr direkt ansprechen ( z.B.: "Sie da in der roten Jacke, helfen Sie mir!"), damit sie nicht wegschauen und denken, das geht mich nichts an.

Wir sprechen auch über Mobbing, Missbrauch und die Rechte der Kinder.

die Stadt Menden haben wir einen Brief geschrieben, weil wir mit unseren Toiletten nicht ganz zufrieden waren. Die Verantwortliche, Frau Potthoff hat uns sehr nett geantwortet, mit unseren Lehrer(innen) gesprochen und eine gute Lösung für das Problem gefunden.

Im Winter haben wir einen Rundgang durch Lendringsen gemacht. Allerdings nicht während der Unterrichtszeit, sondern nach Anbruch der Dunkelheit.

Mit unseren Lehrerinnen Frau Veneman und Frau Brieden haben wir einige Stellen entdeckt, die wir auf jeden Fall meiden sollen.

Außerdem wissen wir nun, dass man möglichst nicht alleine durch die Dunkelheit gehen sollte.

So ist es besser, einen Umweg über belebte, beleuchtete Straßen zu machen statt den vermeintlich schnelleren (kürzeren), aber zu dunklen Weg zu benutzen. Vielleicht könnt ihr an eurer Schule vorschlagen, auch solch eine Arbeitsgemeinschaft einzurichten.

Uns macht sie auf alle Fälle viel Spaß!!!!!!

 

 

Bild 1

 

 

 

Wir stehen hier im Durchgang Bieberberg und Beisicht. Es ist nicht ratsam, hier herzugehen, weil es stockdunkel und menschenleer ist.

BITTE diesen Weg meiden!


 

 

 

 

Bild 2

Auf diesem Foto stehen wir vor der Märkischen Bank. Wenn man von hier aus die Treppen hochgeht, muss man sehr vorsichtig sein, weil sich leicht jemand im Gebüsch verstecken kann. Außerdem funktionieren leider die Laternen nicht immer.

In der Dunkelheit nimmt man also besser einen beleuchteten Umweg.

 

Bild 3

 

 

 

 

Hier stehen wir in der Schulstraße in der Nähe des Ehrenmals. Dort muss man sehr aufmerksam sein, weil die Hauseinfahrten auf der unbeleuchteten Seite nicht gut einsehbar sind im Dunkeln.

Deshalb gilt hier: Nur auf der beleuchteten Seite und nicht alleine gehen!!! Durch eine kleine Aktion, bei der eine Lehrerin uns hinter Büschen kniend erschreckt hat, haben wir auch verstanden, dass es wichtig ist, aufmerksam zu gehen und die Umgebung zu beobachten.

 

 

 

 

Bild 4

Wir befinden uns am Spielplatz neben der Schützenhalle. Dort ist es stockfinster. Außerdem halten sich in den Abendstunden hier häufiger Personen auf, die man meiden sollte (manchmal wird Alkohol getrunken). Auch hier kann sich jemand in den Büschen verstecken.

 

Bild 5

Dort sind wir mit unserer Gruppe die dunkle Friedhofstraße entlang gegangen. Wir waren auf der falschen Seite und haben auch hier erkannt, dass der beleuchtete Weg und in der Nähe von Häusern der bessere ist. Der Eingang und der gesamte Friedhofsbereich liegen im Dunkeln und müssen deshalb gemieden werden.

An dieser Stelle wurde uns auch noch einmal besonders deutlich, dass auch helle, reflektierende Kleidung sehr sehr wichtig ist, um gesehen zu werden. Unsere Lehrerinnen haben uns das klar gemacht, indem eine in ganz dunkler und die andere in heller Kleidung mit uns unterwegs waren. Zusätzlich trug sie noch ein Reflektordreieck über den Schultern.

 

Die Mädchen der Selbstbehauptungs AG, März 2010