Schrecken in der Nacht
Langsam neigte sich der Abend über den Tag.
Es wurde dunkler und dunkler. Nun ging ich langsam in mein Bett.
Ganz schön dumm von mir, dass ich vorher einen Krimi geguckt habe.
Ich fühlte mich nicht wohl in meiner Haut. Es wurde später und später. Immer wieder sah ich Gruselbilder aus dem Film vor meinen Augen.
Nach einer Weile machte ich das Licht an, denn es wurde mir zu gruselig.
Ich dachte:,, Da kann ja gar nichts sein.´´
Also machte ich das Licht wieder aus.
Auf einmal sah ich wieder Jacki die Mörder Puppe und wollte das Licht wieder anmachen. Aber es ging nicht!
Ich hoffte, dass wir keinen Stromausfall hatten.
Ich sah immer mehr Bilder vor meinen Augen. Dann versuchte ich eine Millionen Mal das Licht anzumachen.
Ich sprach zu dem Licht:,, Geh jetzt endlich an!´´
Aber ging nicht und ging nicht an.
Ich wollte herunter rennen bis ich dachte:,, Meine Güte ist das´ne Sch…. nacht.´´
Ich wollte es nicht glauben. Leise hörte ich Glocken:,, Nicht noch Geisterstunde!´´
Ich konnte es nicht fassen.
Langsam hörte ich Schritte auf mich zu kommen.
Mein Herz raste!
Ich dachte:,, Hoffentlich ist das nicht der Mann mit der Schrotflinte.´´
Ich verkroch mich unter meiner Decke.
Dann sprach ich leise zu mir:,, Bitte nicht, bitte nicht, bitte nicht.´´
Die Schritte wurden lauter und lauter.
Auf einmal hörte ich eine Stimme.
Sie sprach flüsternd:,, Joel bist du noch wach?´´
Ich war erleichtert und antwortete meiner Mama:,, Bin ich froh, dass du da bist.´´
Nun fühlte mich wieder richtig wohl.
Und ich konnte endlich in Ruhe schlafen.
(Joel Bachstein)
