1. Hinweise zur Schulwegbewältigung für Schulanfänger

Ihre Kinder werden in den nächsten Wochen eingeschult.

Wegen ihrer körperlichen und geistigen Entwicklung sind Kinder aber noch nicht in der Lage, mit den Anforderungen des Straßenverkehrs fertig zu werden. So kann es zu Verhaltensweisen kommen, die nicht selten mit einem Verkehrsunfall enden.

Auf dem Schulweg werden die Probleme der kleinen Verkehrsteilnehmer oft noch verschärft. Morgens sind sie häufig in Eile, nach Schulschluss müde, unkonzentriert und nach langem Sitzen bewegungshungrig.

Was können Eltern tun, um Gefährdungen ihrer Kinder auf dem Schulweg zu vermeiden? Hier einige wichtige Hinweise:

1. Gehen Sie mit Ihrem Kind den Schulweg so oft, bis er sich gut eingeprägt hat. Begleiten Sie Ihr Kind während der ersten Tage (oder auch Wochen).
2. Wählen Sie den sichersten Weg, auch wenn er länger ist.
3. Beobachten Sie Ihr Kind gelegentlich unauffällig auf dem Schulweg und korrigieren mögliches Fehlverhalten.
4. Geben Sie Ihrem Kind ausreichend Zeit für den Schulweg.
5. Geben Sie Ihrem Kind für den Nachhauseweg keine Aufträge.
6. Bereiten Sie Ihr Kind auf eventuell vorkommende Hindernisse (z.B. blockierten Gehweg, Ampelausfall )
7. Auffällige Kleidung schützt Ihr Kind. Reflektierende Anhänger oder Streifen an Kleidung und Tornister helfen sichern.
8. Wenn Sie Ihr Kind mit dem Auto zur Schule bringen, sichern Sie es durch einen vorgeschriebenen Kindersitz (Rückhaltesystem).
9. Wenn Sie mit dem Auto kommen, lassen Sie Ihr Kind an der Bordsteinkante auf der Schulseite aussteigen.
10. Warnen Sie Ihr Kind immer vor dem Betreten der Fahrbahn, wenn Fahrzeuge in Sicht sind.
11. Seien Sie immer ein gutes Vorbild.


2. Hinweise zum guten Einstieg in den Ernst des Lebens

Die Kinder freuen sich normalerweise auf die Schule, können es oft gar nicht erwarten, eingeschult zu werden. Dabei sind sie für mehrere Stunden pro Tag weg von zu Hause, hier in der Schule. Sie wollen etwas Neues lernen und unabhängiger werden. Vor allem brauchen sie jetzt:

Das Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit.

Ein enger Kontakt zwischen Elternhaus und.Schule gerade jetzt zum Schulanfang ist besonders wichtig.
Ganz wichtig aber auch unterstützende Rahmenbedingungen:

•    Schaffen Sie als Eltern einen Ausgleich gegenüber der ständigen Reizüberflutung (durch Fernsehen, Computerspiele;    Umweltlärm,….) und
•    achten Sie darauf, dass Ihr Kind genügend Bewegung hat,
•    sich richtig ernährt,
•    und viel schläft.

Schulanfängern und auch ältere Schulkinder sollten möglichst immer zur gleichen Zeit und nicht zu spät ins Bett gehen (spätestens zwischen 19.30 und 20.00 Uhr). Denn: Gut ausgeschlafen fällt es den Kindern leichter, sich zu konzentrieren und dem Unterricht über den Tag hin zu folgen.

Auch emotional werden die Kinder stark gefordert: Sie wollen sich bewähren und Leistungen erbringen, ohne dass sie ihr Leistungsvermögen bereits richtig einschätzen können. Zugleich werden sie stärker als bisher mit Verpflichtungen und Regelungen, mit Lob, Tadel, Freude und Enttäuschung konfrontiert.

Daher brauchen die Kinder ein hohes Maß an Anerkennung, viel Verständnis und eine Atmosphäre des Vertrauens und der Rücksichtnahme,
nicht nur hier in der Schule im Klassenzimmer, sondern gerade auch zu Hause.

Mit Geduld und Güte können Sie Ihre Kinder stärken, deren Selbstvertrauen und emotionale Stabilität unterstützen, ihnen mögliche (Versagens-) ängste nehmen.


3. Einschulungstipps

Juhu ! Der erste Schultag – der erste Schritt in eine Zukunft, in der Ihr Kind als gut ausgebildeter, erwachsener Mensch seinen eigenen Weg gehen soll. Doch vorerst ist Ihr Sechs- oder Siebenjähriges noch ganz Kind. Ein aufgeregtes Kind, das sich freut, wenn der erste Schultag fröhlich und festlich ist. Wie Sie diesen Tag schön gestalten und was sie drumherum sonst noch wissen sollten, erfahren Sie hier:

Ohne Schultüte geht gar nichts!

Das ist klar. Aber ob Sie das gute Stück fertig kaufen oder selbst basten, bleibt natürlich Ihnen überlassen. Das hängt schließlich auch von Ihrem Zeitbudget, Ihrem Geschick und Ihrem Geldbeutel ab. Ein fertiges Prachtstück ist sicher toll und praktisch, dafür meist nicht ganz billig. Viele Kindergärten bieten einen Termin zum gemeinsamen Schultütenbasteln an. Durch die Sammelbestellung der Materialien wird die ganze Aktion preisgünstiger – und Ihr Kind bekommt eine individuell gefertigte Tüte.
Tipp: Es gibt Anleitungshefte mit Bastelvorschlägen für Schultüten. Falls sie nicht der Super-Basteltyp mit viel Erfahrung sind, lassen Sie sich aber besser nicht auf allzu ehrgeizige Deko-Vorschläge ein. Denken Sie auch daran, dass die fertige Tüte stabil und gut zu tragen sein sollte.

Was gehört in die Schultüte?

Das ist Ansichtssache. Für die meisten Eltern (und selbstverständlich nach Ansicht aller Kinder) darf ruhig etwas Süßes drin sein. In so eine Schultüte geht jedoch eine Menge rein und wenn Sie sie bis zum Rand mit Süßkram füllen, ist es wirklich des Guten zu viel. Mal abgesehen davon, dass die Sache ziemlich schwer wird. Außerdem ist es schöner, wenn in der Tüte auch ein paar Überraschungen stecken: ein besonderes Spitzerdöschen, glitzernde Aufkleber, ein paar Sammelkarten aus der aktuellen Trend-Serie, eine Packung Stifte, ein hübsches Haarband, ein peppiger Schlüsselanhänger, ein kleiner Wecker für den Hausaufgabenplatz oder vielleicht ein Buch für Leseanfänger.
Tipp: Wenn Sie alle Gegenstände hübsch verpacken und die Süßigkeiten dazwischen verteilen, macht das Auspacken am meisten Spaß. Stopfen Sie die Spitze der Tüte ruhig mit Papier aus oder legen Sie als unterste Schicht ein etwas größeres Geschenk quer. Sonst kriegen Sie die Schultüte schier nicht voll.

Filmen und Fotografieren? Aber ja doch!

Vergessen Sie bei all der Aufregung am ersten Schultag bloß nicht, einen Fotoapparat (oder eine Videokamera) mitzunehmen. Das Foto Ihres Kindes mit dem ersten Ranzen und der Schultüte ist einfach ein Muss. Nicht nur Sie selbst, auch die Großeltern oder Paten werden sich daran freuen. Viele Schulen geben sich große Mühe, die „Neuen“ mit einem kleinen Fest zu begrüßen. Vor lauter Aufregung verpassen die Erstklässler aber häufig einiges davon. Da ist es schön, einige Wochen später anhand der Fotos oder Videoaufnahmen alles noch einmal in Ruhe nachzuerleben.
Tipp: Wenn Sie’s ganz offiziell mögen, machen Sie einen Termin beim Fotografen ab. Dann haben Sie garantiert ein Erinnerungsbild in Profi-Qualität. Wenn Ihre Tochter oder Ihr Sohn allerdings zu den Kindern gehören, die solche Aktionen grässlich finden, sollten Sie überlegen, ob’s die Sache wert ist. Druck nach dem Motto, „Nun lächel doch endlich mal!“, ist für alle Teile bloß stressig.

Und nachmittags endlich etwas Ruhe…

So viele neue Gesichter, das neue Klassenzimmer, der ungewohnte Tagesablauf: Den Trubel ihres ersten Schultages finden die meisten Kinder recht heftig. Planen Sie daher für den Nachmittag lieber nichts Größeres ein. Dann kann Ihr Kind ungestört spielen und den Inhalt seiner Schultüte bewundern, das tut ihm gut. Günstig ist es auch, wenn Ihr Sohn, Ihre Tochter am Abend pünktlich ins Bett kommt: Von jetzt an ist pünktliches Aufstehen ein Muss und Ihr Kind braucht ausreiched Schlaf.

Der richtige Ranzen ist nicht nur Geschmacksache

Erstklässler tragen ihren neuen Ranzen immer voller Stolz. Aber nicht nur deshalb ist große Sorgfalt beim Kauf so wichtig. Auf alle Fälle müssen Sie Ihr Kind mitnehmen. Natürlich wird Ihre Tocher oder Ihr Sohn vor allem aufs Design schauen und sollte da auch mitreden dürfen. Ihre Aufgabe ist es, auf alle anderen Details zu achten:

Ist der Rahmen des Ranzens stabil? Wie sieht die Innen-Aufteilung aus, welche Extrafächer gibt es, sind die gut zu erreichen und zu öffnen? Feste, hochformatige Modelle sind für Schulanfänger häufig praktischer, weil übersichtlich. Die coole Rucksackform eignet sich eher für etwas ältere Schulkinder.

Besonders wichtig ist, dass Sitz und Gewicht des Ranzens stimmen. Er sollte nicht über die Schultern hinausragen oder Druck auf den Lendenwirbelbereich ausüben. Die Gurte müssen breit, gut gepolstert und leicht verstellbar sein, sie sollten so sitzen, dass sie die Schultern weder nach hinten noch nach vorne ziehen. Eine körpergerecht geformte und/oder gepolsterte Rückwand ist angenehm für den Rücken und verbessert den Sitz des Ranzens: Er sollte möglichst eng anliegen. Und auf keinen Fall zu schwer sein. Die meisten Ranzen wiegen zwischen 900 und 1.500 Gramm. Je zierlicher Ihr Kind ist, desto leichter sollte das gewählte Modell sein, denn die Faustregel heißt: Das Gewicht des vollen Ranzens sollte maximal zwölf Prozent des kindlichen Körpergewichts entsprechen. Sonst leidet der Rücken.
Tipp: Gewöhnen Sie Ihr Kind von Anfang an daran, abends mit Ihnen den Ranzen für den nächsten Tag zu packen. Das erleichtert den morgendlichen Start und erspart Ihrem Schulkind unnötige Schlepperei. Was am jeweiligen Tag nicht gebraucht wird, bleibt einfach daheim.

Sicherheit im Straßenverkehr wird gerade für Schulanfänger ganz groß geschrieben. Daher sollte der Ranzen der DIN Norm 58 124 entsprechen. Sie schreibt vor, dass der Ranzen zu jeder Tageszeit und bei jeder Witterung intensiv leuchtet. Das bewirken fluoreszierende und reflektierende Spezialmaterialien auf den Außen- und Seitenflächen des Ranzens. Die Leuchtkraft eines solchen modernen Ranzens sorgt dafür, dass Ihr Kind von Autofahrern gut gesehen wird.

Ein gutes Federmäppchen sorgt für Ordnung

Neben dem Ranzen steht ein Federmäppchen auf der Anschaffungsliste für den ersten Schultag. Auch hier ist für die Kinder selbst natürlich vor allem das Aussehen interessant: Die meisten mögen’s bunt und peppig. Kein Problem, lassen Sie Ihrem Kind in diesem Pukt ruhig freie Hand.

Worauf Sie achten sollten ist die Form des Mäppchens. Für Erstklässler eignen sich am besten stabile Modelle mit Gummischlaufen, die alle Stifte am Platz halten. So lernen die Kinder leichter, wie man Ordnung schafft, die Stifte gehen nicht ganz so schnell kaputt und außerdem lässt sich das Gesuchte leichter finden. Legere und weiche Mäppchen, in denen alles lose rumfliegt sind zwar herrlich bequem und nehmen weniger Platz weg, aber sie überfordern die Kleinen noch.

Der erste Arbeitsplatz braucht Familienanschluss

Mit der Einschulung beginnt auch die Hausaufgabenzeit. Viele Eltern schaffen dafür einen Kinderschreibtisch samt Stuhl an. Günstig sind stabile und gut verstellbare Möbel (mit TÜV/GS-Siegel), die mehrere Jahre lang mitwachsen. Sie können diese Investition aber auch noch eine Weile hinausschieben: Im Kinderzimmer geht durch die Möbel Platz fürs Spielen verloren. Und Ihr Kind darf seine Hausaufgaben vorerst ruhig noch am Ess- oder Küchentisch machen, wenn es dort gut sitzen kann. In der ersten Klasse haben die ABC-Schützen es meistens lieber, wenn sie beim Arbeiten in Mamas oder Papas Nähe sind. Allerdings sollte es im Raum friedlich zugehen. Geschwisterlärm, lautes Radio- oder Fernsehgedudel machen Konzentration schier unmöglich.

Auch der Schulweg ist Übungssache.

Am besten gehen Sie ihn schon vor dem Schulstart gemeinsam mit Ihrem Kind immer wieder entlang. Suchen Sie die sicherste Strecke aus und üben Sie das richtige Verhalten an riskanten Punkten, etwa Ampeln oder Zebrastreifen. In den ersten Schulwochen brauchen die meisten Kinder noch die Begleitung von Mama oder Papa. So ganz allmählich sollte es dann aber alleine oder in einer Gruppe von Mitschülern klappen. Wenn Sie sicher sein können, dass an kritischen Stellen Ampeln und/oder Schülerlotsen Dienst tun und Ihr Kind den Weg kennt, ist es Zeit für mehr Selbstständigkeit.
Tipp: Wenn der Herbst kommt, sind gerade die Morgende oft trüb und nebelig. Kaufen Sie Ihrem Kind für die dunkle Jahreszeit Jacken und Stiefel mit Reflektorflächen. Oder ergänzen Sie dunkle Kleidungsstücke mit einem Leuchtkragen zum Umhängen.

Und nun viel Spaß in der Schule, mein Schatz!

Natürlich ist die Schulzeit nicht nur rosig. Und vielleicht haben Sie selbst die eine oder andere unangenehme Erinnerung an Ihre Schuljahre. Diese Gefühle können recht lebendig werden, wenn Sie erstmals mit Ihrem Kind durch die Flure der Schule und ins Klassenzimmer spazieren. Außerdem kommt dazu die verständliche Sorge, ob Ihre Tochter oder Ihr Sohn alles gut packen wird, ob die Lehrerin nett ist und die Mitschüler freundlich sind. Ihr Kind sollten Sie mit Ihren Vorbehalten aber nicht belasten. Je gelassener es sein eigenes Schulleben beginnt, desto besser. Verkneifen Sie sich spitze Bemerkungen über die Schulräume oder die Lehrer.

Erzählen Sie Ihrem Kind nicht, dass jetzt eine schwierige oder strenge Zeit in seinem Leben beginnt: Kinder sind neugierig, sie wollen lernen und freuen sich meistens sehr auf die Schule. Sie sollten die Chance haben, ihre neue Aufgabe unbefangen und mit Schwung anzugehen.

4. Hausaufgaben sind Hausfriedensbruch?
Mit den richtigen Methoden muss das nicht sein!

So unterstützen Sie Ihr Kind sinnvoll bei den Hausaufgaben:

– Fragen Sie Ihr Kind freundlich: „Welche Hausaufgaben hast du?“
-„Lies mir bitte die Aufgabenstellung vor.“
– Fragen Sie Ihr Kind: „Was sollst du tun?”
– Lassen Sie sich genau zeigen, wie Ihr Kind die Aufgabe bearbeiten wird.
– Stellen Sie sicher, dass Ihr Kind weiß, was es machen soll und wie es die Aufgabe lösen soll.
– Loben Sie Ihr Kind für jeden kleinen Schritt, den es richtig erklärt.
– Sagen Sie: „Gut jetzt kannst du anfangen!”
– Verlassen Sie den Raum – lassen Sie Ihr Kind alleine arbeiten.
– Wenn Ihr Kind fertig ist, fragen Sie es, ob es alles erledigt und kontrolliert hat.
– Kontrollieren Sie dann erst die Aufgaben.
– Loben Sie Ihr Kind für alle richtigen Aufgaben und freuen Sie sich über Alles, was es gut gemacht hat.
– Schenken Sie dem Trödeln keine Aufmerksamkeit!
– Loben oder belohnen Sie zügiges und selbstständiges Arbeiten!
– Bestehen Sie auf der Kontrolle durch das Kind, bevor Sie die Aufgabe prüfen.

Lerntipps
Wer besser lernt, hat‘s in der Schule leichter! Bereits mit kleinen Tricks und Kniffen können Sie die Leistungen Ihrer Kinder fördern – das gilt für wissensdurstige Schlaufüchse, die gern einen Schritt voraus sind, als auch für Schüler, die den Unterrichtsstoff nachholen oder für die nächste Klassenarbeit büffeln wollen.

1. Clever kleben
Ihre Kinder haben Schwierigkeiten beim Vokabelpauken? Versuchen Sie es mal mit diesem Trick: Lassen Sie Ihre Kinder die Vokabel auf einen Post-it schreiben. Kleben Sie dann die Zettel gemeinsam auf die entsprechenden Gegenstände in der Wohnung – mirror auf den Spiegel, desk auf den Schreibtisch. Das sieht lustig aus und Ihre Kinder können die Wörter immer mit ihrer Bedeutung in Zusammenhang bringen. Okay, bei Wörtern wie Lion kann es schwierig werden.

2. Lernplan erstellen
Es bringt nichts, kurz vor einer Arbeit den kompletten Stoff aufzuarbeiten. Erstellen Sie deshalb frühzeitig mit Ihren Kindern einen Lernplan! Schreiben Sie gemeinsam auf, welches Pensum die Kinder in welchen Etappen lernen sollen. Übrigens: Kurz vor der Klassenarbeit sollten Ihre Kinder nichts Neues mehr lernen. Sinnvoller ist es, das bereits Gelernte zu wiederholen!

3. Richtig loben
Haben Ihre Kinder eine Lern-Etappe geschafft, sparen Sie nicht mit Lob. Wichtig: Sprechen Sie dabei am Besten die Details an, auf die sich Ihr Lob bezieht. Ihr Lob wirkt so glaubhafter und ist motivierender! Übrigens: Auch Belohnungen können motivieren. Wie wär’s mit einem gemeinsamen Ausflug?

4. optimale Lernumgebung
Richten Sie Ihrem Kind eine gute Lernumgebung ein, indem Sie einen geräumigen, gut beleuchteten Arbeitsplatz schaffen.

5. Für Ruhe sorgen!
Niemand kann gut bei Lärm oder Musik gut lernen. Hilfreich sind hier notfalls Ohrstöpsel. Stören Sie Ihr Kind auch nicht durch ständiges Nachschauen

6. Mach mal Pause
Sorgen Sie dafür, dass Ihre Kinder etwa alle 45 Minuten eine Pause machen. Fünf Minuten (und am besten viel Frischluft) reichen meistens schon, um den Kopf wieder frei zu bekommen! Es gilt: Je jünger die Kinder, desto kürzer die Lernphasen und desto länger die Pausen. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind genügend trinkt, es gibt wissenschaftliche Untersuchungen, die belegen, dass bei Flüssigkeitsmangel die Gehirnleistung enorm nachlässt. Am besten ist Mineralwasser, Fruchtsaftschorle oder Tee. Als Tee empfiehlt sich besonders Roibosch Tee, da dieser leicht süß und fruchtig schmeckt.

7. Lernutensilien in Griffnähe
Vor dem Beginn, alle Lernutensilien bereitlegen und sich eine feste Startzeit vornehmen. Jeder kennt es, dass man sonst das Lernen immer weiter verschiebt.

8. Biouhr beachten
Man lernt nicht zu jeder Tageszeit gleich gut. Die meisten Menschen sind am Vormittag gut in Form. Am frühen Nachmittag sinkt die Formkurve aber bei den meisten, um am frühen Abend nach oben zu steigen.

9. Schlau essen
Voller Bauch studiert nicht gern, sagt der Volksmund. Und hat völlig Recht. Vor allem fettiges Essen (Pommes & Co.) macht müde. Machen Sie Ihre Kindern mit viel Obst (Bananen) und Kohlenhydraten (Nudeln) auch geistig fit.

10. Nicht über den Lehrer schimpfen
Nicht die Autorität von Lehrern untergraben. Wie soll Ihr Kind Respekt vor einem Lehrer haben, wenn Sie schlecht über diesen reden. Wenn es ernsthafte Benachteiligungen Ihres Kindes gibt, sprechen Sie mit dem Lehrer oder dem Schuldirektor.

5. Immer willkommen: Eltern und Gäste

Eltern und Gäste sind in unserer Schule willkommen. Vor allem die Eltern laden wir herzlich ein zur Mitarbeit. Ihnen stehen vielfältige Möglichkeiten offen, wie etwa als „Lesehelfer“, in den Kunststunden, an Projekttagen und in Projektwochen sowie bei der Radfahrausbildung. Natürlich können Sie auch im Unterricht hospitieren, sofern eine Absprache mit dem Lehrer getroffen wurde.

Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen und /oder abholen, bitten wir, die Verkehrsregeln auf der Friedhofstraße in Höhe der Josefschule zu beachten!, schon allein deshalb um unseren Kindern ein vorbildliches Verhalten gegenüber Regeln und Vereinbarungen zu zeigen. Der Lehrerparkplatz ist für die Lehrer vorgesehen. Hier stehende oder parkende andere Autos behindern den Zugang zur Josefschule für die Lehrer. Zudem stellt ein Herauslassen der Schüler an dieser Stelle eine zusätzliche Gefährdung für die Kinder dar. Eine Alternative zur Friedhofstraße bietet der Eingang zur Schule von der Aechterholzstraße aus. Als besondere Möglichkeit bietet sich ein morgendlicher Spaziergang Schule an, der bei den Schülern für Bewegung sorgt, regt den Kreislauf an und stärkt für den Tag. Entsprechend geschulte Kinder können überdies auch mit dem Fahrrad (mit Fahrradhelm!) zur Schule kommen.

Außerdem möchten wir die Eltern bitten, ihrem Kind die Möglichkeit zu geben, die Schule alleine zu betreten und auch alleine zu verlassen. Wir legen Wert darauf, dass sich die Kinder selbstständig bewegen und zunehmend für sich und ihre Sachen Verantwortung übernehmen. Dazu gehören u. a. auch das Beachten der Garderobenordnung und besonders die Sorge um die eigene Kleidung (bes. etwa bei vergessenen Kleidungsstücken).

Eltern können die Arbeit der Schule dadurch unterstützen, dass sie ihre Kinder auf dem Weg zur Selbstständigkeit und Eigenverantwortung ermutigen und aktiv unterstützen, etwa durch die Mithilfe beim Tornister‑Aufräumen oder durch die Sorge um vollständiges und angemessenes Arbeitsmaterial für die Kinder.

Ein Miteinander von Kindern, Eltern und Schule in der Verantwortung für die Erziehung und Bildung kommt gerade den Kindern zugute. Die Teilnahme an Klassenpflegschaften und ähnlichen Veranstaltungen kann hilfreich und fruchtbar sein für alle Beteiligte und sollte selbstverständlich sein.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne persönlich zur Verfügung!