Wir sind eine katholische Schule, der ein christliches Menschen- und Gottesbild wichtig ist. Im Schulalltag bedeutet dies frei nach der goldenen Regel: „Ich fühl mich gut – du fühlst dich gut“:

Wir nehmen unsere Persönlichkeit wahr und schätzen sie. Im Umgang miteinander sind wir respektvoll, lernen gemeinsam und übernehmen Verantwortung. Dies schließt auch eine Wertschätzung und Hilfsbereitschaft Menschen gegenüber ein, die anders oder benachteiligt sind. Ebenfalls möchten wir ein Bewusstsein für die Dinge der Schöpfung und einen angemessenen Umgang mit ihnen fördern.

Im Religionsunterricht geben wir darüber hinaus immer wieder Raum für unser Suchen nach Gott und fragen nach den wichtigen Dingen des Lebens.

Dabei ist es für uns auch selbstverständlich, religiöse Anlässe kennen und würdigen zu lernen und sie zu feiern. Sie wissen sicherlich von der Feier unseres alljährlichen Joseftages am 19. März oder haben schon mal einen Blick auf unseren bunten und duftenden Fronleichnamsteppich geworfen!

 

 

Es ist uns wichtig, dass an unserer Schule katholische Kinder genauso willkommen sind wie Kinder anderer Konfessionen, anderer Religionen und Kinder aus Familien ohne religiöses Bekenntnis, sofern sie, gemeinsam mit ihren Eltern, unsere Werte und Anliegen akzeptieren und unterstützen.

So nehmen alle Schülerinnen und Schüler am katholischen Religionsunterricht im Klassenverband und an unseren Schulgottesdiensten in angemessener und respektvoller Weise teil.

Die Kinder des dritten Jahrgangs, die sich auf ihre Erstkommunion vorbereiten, erhalten Seelsorgeunterricht in den Räumlichkeiten unserer Schule. Er wird erteilt von den Hauptamtlichen des Pastoralverbundes Menden. Hier bemühen wir uns um unterstützende Zusammenarbeit und Absprachen.

Unser katholischer Religionsunterricht richtet sich selbstverständlich nach dem in NRW geltenden Lehrplan, der sich im schulinternen Arbeitsplan wiederfindet. Gleichzeitig sind wir auf zeitgemäße und altersgerechte Medien und Methoden bedacht.

 

 

Hier nun einige Beispiele:

 


Die Jungen und Mädchen des 2. Schuljahres werden „Kirchenprofis“ und „Gottesdienstprofis“. Sie entdecken dazu die benachbarte Josefkirche und lernen Vieles kennen, was zu Wortgottesdienst und Eucharistiefeier gehören, sodass sie sicher und bewusst ihren ersten Schulgottesdienst im Advent mitfeiern können.

Im dritten Schuljahr stehen unterstützend zur Seelsorgestunde folgende Themen an: die alttestamentarische Geschichte von Mose und dem Volk Israel: Was erlebten sie, welche Regeln bekamen sie und warum? Wie feiern Juden das Sedermahl/Pessachfest und was bedeutet es? Was erleben wir im Kirchenjahr?

Im Religionsunterricht des vierten Schuljahres untersuchen wir Unterschiede und Gemeinsamkeiten der katholischen und evangelischen Konfession und fragen: Wonach suchte Martin Luther?

Auch entdecken wir das Buch, das aus vielen Büchern besteht – die Bibel.

Spannend wird es dann, wenn wir herausfinden, was das Besondere an Christentum, Judentum und Islam ist und was sie miteinander zu tun haben. Da können Profis in unserer eigenen Klasse weiterhelfen!

Und, und, und …

 

An der großen Aktion vor Ostern 2015: „Ich verzichte– und etwas Gutes kann daraus wachsen“ beteiligte sich sogar die ganze Schule und man konnte davon auf der Kinderseite der Westfalenpost lesen:

 

Der 2015 ausgeschriebene nordrheinwestfälische Bibelwettbewerb „Selfie von Gott“ brachte die Kinder der 4a und der 4b dazu, der Frage nachzugehen: “Wie ist Gott?“ und einen Beitrag zum Wettbewerb zu erstellen.